BLIX Banner1

Eltern übersehen häufig die negativen Folgen ausgeprägter Mediennutzung bei ihrem Nachwuchs. Knapp drei Viertel der Kinderärzte sind der Meinung, dass Eltern den Umgang ihrer Kinder mit Computern, Spielekonsolen oder Smartphones völlig verharmlosen. In ihren Sprechstunden erleben die Mediziner, dass es weit häufiger die Ärzte als die Eltern sind, die den Gebrauch solcher Geräte überhaupt thematisieren. Dies sind Ergebnisse der Studie "Smart Aufwachsen 2019?" der pronova BKK, für die 100 niedergelassene Kinderärzte befragt wurden.

Vier von zehn erkrankten Arbeitnehmern haben sich seit Anfang März per Telefon krankschreiben lassen. Bei 43 Prozent von ihnen bestand laut behandelndem Arzt der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung von mehr als 2.000 Beschäftigten im Auftrag der DAK-Gesundheit.

Fotograf des Monats: Andreas Reiner
 
Der in Göppingen geborene Biberacher Andreas Reiner hat in den vergangenen Jahren bereits mit einigen Fotoreportagen auf sich aufmerksam gemacht. Mit seinem neuen Projekt „Stille Leere“ rückt der 52-jährige gelernte Fotograf einmal mehr den Menschen in den Mittelpunkt. Dazu porträtiert er mitten in der Corona-Krise diejenigen, die es mit am härtesten trifft: Die Gastwirtinnen und Wirte in der Region.

ULM. Gemäß aktueller Corona-Verordnung dürfen ausgewählte Unter-nehmen wieder öffnen, andere noch nicht. Für viele Betriebe heißt es also weiterhin: Sie müssen geschlossen bleiben und auf dringend benötigte Einnahmen verzichten. „Wir setzen uns mit Nachdruck für Fairness und Gleichberechtigung unserer Wirtschaft ein. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Geschäftsinhalt unterschiedlich behandelt werden, wenn sie corona-konforme Hygiene- und Schutzmaßnahmen ge-währleisten. Es muss der Grundsatz der Gleichberechtigung gelten“, so Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.

Wer hätte sich das vor wenigen Wochen erträumen lassen, dass ein Virus Namens Covid-19 das ganze Leben und somit auch den Fußball total lahm legen wird und dies wohl auch noch eine ganze Weile lang tun wird?

RIEDLINGEN. Erfreuliche Nachrichten sind in diesen Tagen selten. Umso mehr freut sich die Berufliche Schule Riedlingen mit dem Team um Schulleiter Matthias Kniese über die renommierte Auszeichnung als „Smart School“, die im Beisein der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Dr. Stefanie Hubig, am Donnerstag in Berlin verliehen wurde. 20 Gewinnerschulen zeichnete der Digitalverband Deutschlands (Bitkom) in diesem Jahr aus. Das bundesweite Netzwerk wächst damit auf 61 Standorte. Über 80 Schulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Eine Fachjury entschied letztlich, wer die besten Konzepte und Projekte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorweisen konnte.

RAVENSBURG. Im vergangenen Jahr hat die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wie noch nie. „Mit rund 82 Millionen Kilowattstunden ist das ein neuer Rekord. Mit dieser Menge können etwa 23.500 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden“, freut sich Helmut Hertle, Technischer Geschäftsführer der TWS.

Es ist die weit verbreitete Meinung, dass nach der Coronavirus-Pandemie nichts mehr so sein wird wie zuvor, da sich die Gesellschaft, die Rolle der Regierung und die Wirtschaft für immer verändern werden. Einige sagen uns eine solidarischere Gesellschaft und ein neues Wirtschaftsmodell voraus, das für alle funktioniert, und vielleicht einen größeren Geist der internationalen Zusammenarbeit, zum Beispiel beim Klimawandel.

Sonja Hummel (29) liegt die Natur am Herzen. Seit Jahren engagiert sie sich in der Solidarischen Landwirtschaft - ihr Geschick, Ehrenamtliche zu motivieren und zu organisieren, bringt die studierte Regional-Managerin aber auch in zahlreichen anderen Projekten ein.

OCHSENHAUSEN. Es war vorbei. Endlich! Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa. Der Krieg der Deutschen endete bedingungslos. „Das tausendjährige Reich“ währte nur 12 Jahre, aber hinterließ zig-Millionen Kriegstote und ermordete Juden, Sinti und Roma, russische Kriegsgefangene, politisch Verfolgte, Homosexuelle und Behinderte. Das Grauen in den befreiten Konzentrationslagern war unvorstellbar. Vor 75 Jahren, vor nur einem knappen Menschenalter, endete der größte und grausamste Massenmord der Menschheitsgeschichte.

24. April 2020, Pressemitteilung Landratsamt Ravensburg: „Durch die anhaltende Trockenheit führen viele Bäche und Flüsse im Landkreis Ravensburg nur noch wenig Wasser. Durch die niedrigen Wasserstände wird die Gewässerökologie beeinträchtigt und Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen leiden unter den ansteigenden Gewässertemperaturen. (…) Sofern sich die Wetterlage in nächster Zeit nicht nachhaltig ändert, behält sich das Landratsamt Ravensburg vor, die Entnahme von Wasser per Allgemeinverfügung für ganze Fluss- oder Bachabschnitte zu untersagen.“ Wasserhüterin hilf!

­