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Bad Buchau - Die meisten Stellen im Bundesfreiwilligendienst bietet der Sozialbereich. Wer nicht in Kindergärten, Altenheimen oder im Krankenhaus arbeiten will, kann sich auch im Naturschutz nützlich machen. Wie Max Bensberg.

Ulm - Jeder zweite Handwerksbetrieb in der Region kämpft laut einer Umfrage in den letzten Wochen mit Auftragsstornierungen (52 Prozent). 68 Prozent sprechen weiterhin von Umsatzrückgängen. Aber: Fast 45 Prozent der befragten Handwerksbetriebe planen, für das kommende Ausbildungsjahr genauso viele oder sogar mehr Auszubildende einstellen zu wollen als im Vorjahr.

Oberschwaben - Am Internationalen Tag der Pflege, am 12. Mai, forderten Fachkräfte mehr Respekt, mehr Zeit und ein sofortiges Handeln. Damit unterstrichen sie das Ziel einer Kampagne der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Diese setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ein. 

Biberach - Pflegekräfte fehlen überall, nicht nur in Alteneinrichtungen. Im Landkreis Biberach bilden nun 50 Kooperationspartner einen starken Ausbildungsverbund. 

Oberschwaben - Mitte März schlossen die Schulen in Baden-Württemberg, um die Verbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen. Viele Bildungseinrichtungen haben seither den Unterricht ins Digitale verlagert. Wie kommen Schülerinnen und Schüler im virtuellen Klassenzimmer zurecht, wie die Lehrkräfte? Wie ergeht es Auszubildenden?

Knives Out Cover DBZ„Whodunit“ - so nennt man im englischsprachigen Raum eine Geschichte aus Literatur oder Film, in der es einen Mord, mehrere Verdächtige und viele falsche Spuren gibt. Dieses Genre beherrschte vor allem die britische Schriftstellerin Agatha Christie meisterhaft. Der amerikanische Autor und Regisseur Rian Johnson wandert auf den Spuren der gefeierten Krimiautorin und liefert mit „Knives Out“ einen raffinierten Thriller, bei dessen zahlreichen Wendungen dem Publikum schnell schwindlig werden kann.

Peanut Butter Falcon Cover DBZEs gibt kaum ein amerikanischeres Filmgenre als das klassische Roadmovie. Die filmische Reise durch weites Land, auf der die Protagonisten auf der Suche nach Freiheit und Abenteuer nicht selten zu sich selbst finden, hat lange Tradition. Dieser Tradition folgt auch „The Peanut Butter Falcon“, der erste abendfüllende Spielfilm der beiden jungen Regisseure Tyler Nilson und Michael Schwarz. Es ist ein Film über ein ungleiches Duo auf der Flucht quer durch den Süden der USA, ein Werk das Tradition und Moderne verknüpft und dabei wie nur wenige Filme der letzten Zeit zu Herzen geht.

BIBERACH. Not macht erfinderisch! Seit Wochen hält Corona die Kultur und die Künstler im Koma. Damit wollen sich Uli Stöckle und Tobias Meinhold nicht länger arrangieren. Im historischen Komödienhaus, wo sonst der Dramatische Verein sein Publikum beglückt, wird am kommenden Samstag, 9. Mai, „DIE SHOW, die es niemals geben sollte“ Premiere feiern – Corona konform, versteht sich. Die Profis sorgen für Studio- und Live-Atmosphäre. Das Programm habe Late-Night-Show-Charakter, erklärt Meinhold, der die Sendung moderiert. Mit einem bunten Mix aus Musik, Comédie und Kabarett sowie Studiogästen und Einspielern von Zuschauern soll die rund einstündige Sendung daran erinnern, dass die Kultur Corona trotzt. Ein Experiment, das immer samstags im Mai um 20.15 Uhr auf www.die-show.online live zu goutieren sowie auf youtube zu finden sein wird. BLIX sprach mit Uli Stöckle, der Technik und Redaktion verantwortet, über „DIE SHOW, die es nie geben sollte“.

Das mit der Kunst ist so eine Sache. Sie kann auch schiefgehen. Weniger die Kunst als deren Verwendung. Die Schwäbische Zeitung lieferte dafür auf der Titelseite am Samstag ein putziges Beispiel. Wobei es um ein wirklich wichtiges Thema ging. Nein, nicht Corona. Das Virus füllte nur den Rest der Seite, der noch übrig blieb rund um die halbseitige Fotomontage unter der Überschrift „3. Mai – Internationaler Tag der Pressefreiheit“.

„Nichts bleibt wie es war!“ Diese Erkenntnis ist nicht neu. Hannes Wader, der Barde aus vergangenen Zeiten, hat es bereits 1972 in seinem Lied „Heute hier, morgen dort“ kundgetan. Aber Waders Blick auf die Welt gilt mehr denn je: „Und was gestern noch galt, stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr!“

KONSTANZ. Macht uns die Corona-Pandemie nicht alle gleich? Wie wird die Gesellschaft nach der Krise dastehen? Was kann der Sozialstaat tun, und wird das Vertrauen der Bevölkerung bestehen bleiben? Der Konstanzer Ungleichheitsforscher Prof. Dr. Marius R. Busemeyer steht Rede und Antwort.

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