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Der April war knochentrocken im BLIX-Land, auch im Mai fiel nicht genug Regen, um das Defizit ausgleichen. Gießen ist nicht immer die Lösung, es gibt mannigfaltige Möglichkeiten, um Wasser zu sparen.

Wir müssen uns darauf einstellen: Genug Regen ist auch in unseren Breiten nicht mehr selbstverständlich. Wer seine Wasserrechnung durch ständiges Gießen nicht in astronomische Höhen treiben will, sollte bei der Anlage eines Gartens darauf achten, dass er auch schattige Bereiche plant. Bäume reduzieren die Verdunstung der in ihrem Schatten wachsenden Pflanzen. Möglichst wenig offene Flächen helfen zudem beim Wassersparen. Dies kann mit Stauden und Bodendeckern geschehen oder mit Mulchen. Es muss nicht immer Rindenmulch sein: Holzhäcksel oder gehäckseltes Gras leisten auch gute Dienste. Allzu große Rasenflächen verbieten sich ohnehin, wenn man einen für Schmetterlinge attraktiven Garten haben will. Für trockene Standorte gibt es mittlerweile spezielle Saatgutmischungen.

Wasser

Statt verschwenderisch mit Wasser umzugehen, empfiehlt es sich, einige einfache Tipps beim Anlegen des Gartens zu beachten. 

Allzu nieder, also weniger als vier Zentimeter hoch, sollte man den Rasen nicht mähen. Und dies auch eher am kühleren Abend. Wenn es dem Gras zu trocken und zu heiß wird, pausiert es mit Wachsen, treibt aber neu aus wenn es kühler und feuchter wird. Notfalls muss man ein paar Wochen auf sattes Grün verzichten. Oder gleich pflegeleichtere Pflanzen wählen, vor allem wenn der Boden arm an Humus und sandig ist, also wenig Wasser speichert. Wenn man trockenheitsliebende Sonnenanbeter getrennt von feuchtigkeitsliebenden Schattenbedürftigen pflanzt, vermeidet man unnötiges Gießen. Einbringen von tonhaltiger Erde sowie Humus erhöhen die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Das Nutzen von Regenwasser ist nicht nur billiger als der Griff zum Schlauch: Wegen seines pH-Wertes und seiner Kalkarmut ist es das bessere Gießwasser. Es lohnt sich also, die Auffangbehälter etwas größer zu wählen. Dass man nicht in der Mittagshitze gießt, versteht sich von selbst. Doch auch am Abend lassen Sprenger und Kreiselregner, die das Wasser fein zerstäuben, viel verdunsten. Besser sind Tropfschläuchen, die Wasser in Tropfen direkt über dem Boden abgeben. Gießt man etwas seltener aber länger, werden die Wurzeln angeregt, tiefer im Boden nach Wasser zu suchen. Noch ein Tipp:  Kübelpflanzen in glasierten Tontöpfen verdunsten weniger Wasser. 

 

Autorin: Andrea Reck

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